Medienberichte


Das wird der neue Bahnhof

> Download PDF 

Altona wird grün

> Download PDF 

Altona wird dänisch

> Download PDF

 

 

 

 

Drei Klagen gegen Fernbahnhof Altona

Gigantische Pläne: So soll der neue Fernbahnhof Hamburg-Altona aussehen

Jetzt kann der neue Fernbahnhof endlich kommen! Die Stadt und die Deutsche Bahn haben sich auf einen Projekt-Investor geeinigt, der das Areal am Diebsteich entwickeln soll. Die Pläne sind gigantisch! 

(Bild: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg)

 

An der heutigen S-Bahnstation Diebsteich soll ein durch zwei Hochhäuser geprägtes Gebäudeensemble entstehen, in das das Bahnbetriebsgebäude der Deutschen Bahn AG integriert wird. Die 58 und 76 Meter hohen Türme sollen die Empfangshalle flankieren und den Fernbahnhof zu einer neuen Landmarke in der Silhouette von Altona machen.

Das kommt in die Türme
Im nördlichen Hochhaus (15 Geschosse) ist ein 3-Sterne-Hotel mit 200 Zimmern und einer Sky-Bar geplant, das südliche Hochhaus (20 Geschosse) ist als Büroturm vorgesehen. „Unser Dank geht an die Stadt Hamburg und die Deutsche Bahn AG für das Vertrauen, dass wir dieses für Altona und Hamburg wichtige zukunftsweisende Projekt realisieren dürfen“, sagt Dennis Barth, Geschäftsführer der ProHa Altona GmbH & Co. KG.

Das Joint-Venture - bestehend aus dem Immobilienentwickler Procom und der HASPA PeB, einer Tochter der Haspa-Gruppe – überzeugte mit seinem Konzept in einem zweistufigen EU-weiten Vergabeverfahren für die rund 5500 Quadratmeter große Fläche.

Stadt und Deutsche Bahn stritten über Empfangsgebäude
Dabei ging es vor allem auch um die Realisierung des Empfangsgebäudes, über das sich Stadt und Deutsche Bahn lange gestritten hatten. Der Investor will nun dafür sorgen, dass „die großstädtische Anmut der bahneigenen Empfangshalle durch eine zwölf Meter hohe Überdachung des Vorplatzes“ unterstrichen wird.

Unmittelbar an der Empfangshalle liegen das Reisezentrum der Deutschen Bahn AG, Läden, Gastronomie und eine barrierefreie öffentliche WC-Anlage.

Auch ein Fitnessstudio ist geplant
„Ich hoffe sehr, dass mit einem hochwertigen attraktiven Gebäudeensemble ein weithin sichtbares architektonisches Zeichen für die Zukunft dieses Gebietes gesetzt wird“, sagt Altonas Bezirks-Chefin Liane Melzer (SPD).

Im dreigeschossigen Gebäuderiegel sind Einzelhandelsflächen, Gastronomie und in den oberen Geschossen ein Fitnessstudio und das von der Stadt geforderte Fahrradparkhaus vorgesehen.

Hamburgs Senat ist begeistert
Die Vorlage hat aber auch mit über 750 Fahrradstellplätzen und ergänzenden Einrichtungen wie Werkstatt, Kiosk, Schließfächern oder Stromanschlüssen für Elektrofahrräder überzeugt. „Das Konzept unterstützt die Vernetzung verschiedenster Mobilitätsangebote. Es bietet kurze und teilweise witterungsgeschützte Wege zu Bushaltestellen, Car-Sharing-Punkten, Leihrädern und Taxis“, sagt Verkehrssenator Frank Horch (parteilos).

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) nannte das Konzept zudem einen „Gewinn für die Umgebung rund um den Diebsteich und für den Hamburger Westen insgesamt“. Mit dem Konzept würden städtebauliche Akzente gesetzt.

Jetzt folgt ein Architektenwettbewerb
Wie geht es nun weiter? Der Investor lobt auf seine Kosten und in Abstimmung mit der Stadt einen architektonischen Realisierungswettbewerb aus, an dem mindestens 15 Architekturbüros teilnehmen.

Des Weiteren soll es einen Workshop zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit mindestens drei Teilnehmern geben. Der neue Fernbahnhof soll bis Ende 2023 in Betrieb genommen werden.

(Quelle: www.mopo.de ©2017)

Hamburger Abendblatt

> Download PDF (hochkant)

Abendblatt Altona

> Download PDF (hochkant)

Pressemitteilungen

Gemeinsame Stellungnahme zum Beschluss des OVG

Sieger des Architekturwettbewerbs für das Bahnhofs- und Gebäudeensemble steht fest

Der internationale Architekturwettbewerb für die Entwicklung des neuen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona ist entschieden: Das Preisgericht hat einstimmig den ersten Preis für den architektonischen Entwurf eines modernen und städtebaulich attraktiven Bahnhofsgebäudes mit zwei flankierenden Hochhäusern dem Architekturbüro C.F. Møller Architects aus Aarhus (DK) zuerkannt.


(Hamburg, 28. Juni 2018) Der Siegerentwurf von C.F. Møller Architects überzeugte alle 18 Preisrichter gleichermaßen. „Die Architektur des neuen Empfangsgebäudes der Deutschen Bahn sagt „herzlich willkommen in Altona". Sie ist offen empfangend, heiter und bildet einen markanten Akzent und einen guten Auftakt für die Entwicklung des Quartiers, das sich in den kommenden Jahren rund um das neue Bahnhofsgebäude weiter entwickeln wird", sagt Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg.
Dennis Barth, Geschäftsführer der ProHa Altona GmbH & Co. KG, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs: „In überzeugender Art und Weise haben C.F. Møller Architects die Wettbewerbsaufgabe gelöst und sind auf unsere Vorschläge eingegangen. Die Architektursprache ist kreativ und gleichzeitig hanseatisch¸ eine Bereicherung und wichtiger
Impuls für den Standort, für Altona und Hamburg. Ich möchte an dieser Stelle aber auch den anderen Teilnehmern danken, die uns mit ihren beeindruckenden Arbeiten die Entscheidung
nicht leicht gemacht haben."
„Mit diesem Entwurf wird ein deutliches Signal für den Aufbruch in eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung im Grenzbereich zwischen Altona und Eimsbüttel gesetzt. Der markante Doppelbau gibt dem nunmehr dritten Altonaer Bahnhof seine ihm zukommende architektonische Gestaltung und reiht sich ein in die auch architektonisch bedeutenden Bahnhofsbauten Altonas von 1844 und 1898", sagt Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Bezirksamt Altona.

Auch die Bahn freut sich: „Dieser eindrucksvolle Entwurf wird den zukünftigen Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona zusätzlich optisch aufwerten und das Bahnhofsumfeld nachhaltig prägen", sagt Oliver Hasenkamp, Leiter Objektentwicklung und Planung DB Station & Service AG.

„Wir sind wirklich stolz darauf, dass unser Entwurf ausgewählt wurde. Das Projekt wird ein Leuchtturm in der zukünftigen Entwicklung des Quartiers am Diebsteich sein. Unsere Vision ist es, Bahnhof, Stadtquartier, Hotel und Bürogebäude mit einem unverwechselbaren grünen Profil zu verbinden, das den grünen Fokus Hamburgs widerspiegelt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der ProHa Altona", sagt Mads Mandrup Hansen, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

Der Projektentwickler, die ProHa Altona GmbH & Co. KG, hatte den hochbaulichen Realisierungswettbewerb in Abstimmung mit der Stadt und der Deutschen Bahn AG ausgelobt. Im Mai hatte ein Preisgericht unter dem Vorsitz der renommierten Architektin Prof. Julia B. Bolles-Wilson 13 Einreichungen aus vier Ländern bewertet und statt einem Sieger eine Preisgruppe mit drei Entwürfen gekürt. Das Preisgericht forderte die drei Architekturbüros Baumschlager Eberle Architekten und gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg sowie C.F. Møller aus Dänemark auf, ihre Arbeiten zu präzisieren und in einem zweiten Wettbewerbsverfahren der Jury persönlich vorzustellen. An der Sitzung des Preisgerichts nahm auch ein Bürgervertreter teil.

Preisgericht sieht drei Favoriten im Architekturwettbewerb für Bahnhofs- und Gebäudeensemble

> Download PDF (hochkant)

Neuer Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich - Bieterauswahl abgeschlossen (Pressestelle des Senats vom 29.09.2017)

> Download PDF (hochkant)

Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahnbundesamt (EBA) erlassen - Wichtiger Meilenstein für das Projekt erreicht

> Download PDF (hochkant)

Pressemeldungen

Alle Pressemeldungen zum Projekt sowie zu den anderen Aktivitäten Bahn in Hamburg und Schleswig-Holstein finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Bahn AG unter der Rubrik "Presseinformationen Regional"

Pressekontakt

Deutsche Bahn AG
Egbert Meyer-Lovis
Leiter und Sprecher Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein
Telefon: +49 (0) 40 3918-4498

E-Mail versenden