Sieger des Architekturwettbewerbs für das Bahnhofs- und Gebäudeensemble steht fest

Der internationale Architekturwettbewerb für die Entwicklung des neuen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona ist entschieden: Das Preisgericht hat einstimmig den ersten Preis für den architektonischen Entwurf eines modernen und städtebaulich attraktiven Bahnhofsgebäudes mit zwei flankierenden Hochhäusern dem Architekturbüro C.F. Møller Architects aus Aarhus (DK) zuerkannt.

(Hamburg, 28. Juni 2018) Der Siegerentwurf von C.F. Møller Architects überzeugte alle 18 Preisrichter gleichermaßen. „Die Architektur des neuen Empfangsgebäudes der Deutschen Bahn sagt „herzlich willkommen in Altona“. Sie ist offen empfangend, heiter und bildet einen markanten Akzent und einen guten Auftakt für die Entwicklung des Quartiers, das sich in den kommenden Jahren rund um das neue Bahnhofsgebäude weiter entwickeln wird“, sagt Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg.

Dennis Barth, Geschäftsführer der ProHa Altona GmbH & Co. KG, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs: „In überzeugender Art und Weise haben C.F. Møller Architects die Wettbewerbsaufgabe gelöst und sind auf unsere Vorschläge eingegangen. Die Architektursprache ist kreativ und gleichzeitig hanseatisch¸ eine Bereicherung und wichtiger
Impuls für den Standort, für Altona und Hamburg. Ich möchte an dieser Stelle aber auch den anderen Teilnehmern danken, die uns mit ihren beeindruckenden Arbeiten die Entscheidung
nicht leicht gemacht haben.“

„Mit diesem Entwurf wird ein deutliches Signal für den Aufbruch in eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung im Grenzbereich zwischen Altona und Eimsbüttel gesetzt. Der markante Doppelbau gibt dem nunmehr dritten Altonaer Bahnhof seine ihm zukommende architektonische Gestaltung und reiht sich ein in die auch architektonisch bedeutenden Bahnhofsbauten Altonas von 1844 und 1898“, sagt Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Bezirksamt Altona.

Auch die Bahn freut sich: „Dieser eindrucksvolle Entwurf wird den zukünftigen Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona zusätzlich optisch aufwerten und das Bahnhofsumfeld nachhaltig prägen“, sagt Oliver Hasenkamp, Leiter Objektentwicklung und Planung DB Station & Service AG.

„Wir sind wirklich stolz darauf, dass unser Entwurf ausgewählt wurde. Das Projekt wird ein Leuchtturm in der zukünftigen Entwicklung des Quartiers am Diebsteich sein. Unsere Vision ist es, Bahnhof, Stadtquartier, Hotel und Bürogebäude mit einem unverwechselbaren grünen Profil zu verbinden, das den grünen Fokus Hamburgs widerspiegelt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der ProHa Altona", sagt Mads Mandrup Hansen, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

Der Projektentwickler, die ProHa Altona GmbH & Co. KG, hatte den hochbaulichen Realisierungswettbewerb in Abstimmung mit der Stadt und der Deutschen Bahn AG ausgelobt. Im Mai hatte ein Preisgericht unter dem Vorsitz der renommierten Architektin Prof. Julia B. Bolles-Wilson 13 Einreichungen aus vier Ländern bewertet und statt einem Sieger eine Preisgruppe mit drei Entwürfen gekürt. Das Preisgericht forderte die drei Architekturbüros Baumschlager Eberle Architekten und gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg sowie C.F. Møller aus Dänemark auf, ihre Arbeiten zu präzisieren und in einem zweiten Wettbewerbsverfahren der Jury persönlich vorzustellen. An der Sitzung des Preisgerichts nahm auch ein Bürgervertreter teil.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Mads Mandrup Hansen, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects; Dennis Barth, ProHa Altona GmbH & Co. KG; Julian Weyer, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects; Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und H



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