Diesjährige NordBau-Messe in Neumünster war erfolgreich

Zum ersten Mal waren vier Großprojekte der DB Netz AG aus dem Regionalbereich Nord gemeinsam auf der NordBau-Messe vertreten. Fünf Tage lang standen Kolleginnen und Kollegen aus den Projekten der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung, dem Ausbau der Schienenstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven, der Verlegung des Regional- und Fernbahnhofs Hamburg-Altona und des Neubaus der S-Bahnlinie S4 (Ost) von Hamburg nach Bad Oldesloe den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Darüber hinaus waren sowohl der DB-Einkauf für Vorträge zur Präqualifizierung als auch das Recruiting für die Nachwuchsgewinnung an einzelnen Tagen vor Ort. Auch zum Thema Digitalisierung im Bauen, insbesondere Building Information Modeling (BIM), konnten sich angemeldete Besucher in einer gesonderten Veranstaltung bei der DB informieren.
Ziel der Teilnahme an der Messe war es, möglichst viele potentielle Auftragnehmer für zukünftig ausgeschriebene Bauleistungen zu begeistern und die Großprojekte generell in den Fokus von Wirtschaft, Politik und Interessierten zu rücken. In diesem Jahr eröffnete DB Netz Vorstand Professor Dr. Dirk Rompf zusammen mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther und Messe-Chef Dirk Iwersen die 62. NordBau. In seinem Vortrag unterstrich Prof. Rompf deutlich, dass die geplanten Infrastruktur-Projekte nur im partnerschaftlichen Zusammenspiel mit der Bauwirtschaft erfolgreich sein können. Er erwähnte außerdem die monetären Größenordnungen der einzelnen Projekte und wie wichtig es sei, die gesamte Projektdauer zu verkürzen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig zu beteiligen.

Nach den Eröffnungsreden vor rund 200 Zuhören (Aussteller, Besucher und Medien), den Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion folgte dann noch die symbolische Eröffnung für die Medien. Es galt einen noch fehlenden Stein in eine Mauer zu integrieren. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Aber nicht nur der symbolische Akt darf als Erfolg gewertet werden. Insgesamt können wir auf fünf erfolgreiche Tage mit vielen Gesprächen und einem motivierten Team aus dem Regionalbereich Nord zurückblicken.

(Fotos: DB Netz AG)


Messechef Iwersen, Ministerpräsident Günther und Prof, Dr, Rompf bei der symbolischen Eröffnung.

FBQ-Projektleiter Bernd Homfeldt erläutert den Ehrengästen das Projekt.
Die Ruhe vor dem Sturm.

Schülergruppe beim Recruiting-Tag.

Prof. Dr. Rompf bei seinem Vortrag.

Trotz des schlechten Wetters - Großes Interesse an der Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona

Auch auf der diesjährigen „altonale“ informierte die Deutsche Bahn über das Großprojekt "Verlegung Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona". Jedes Jahr im Sommer ist in Hamburg auch „altonale-Zeit“. Wie schon im vergangenen Jahr beantworteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB Netz AG drei Tage die Fragen rund um die geplante Verlegung des Fern-und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona zum heutigen Diebsteich. Das Hamburger Wetter zeigte sich am Freitag von seiner regnerischen Seite. Viele Aussteller bauten frühzeitig ab oder gar nicht erst auf. Das Großprojekt-Team um den Leiter Großprojekt Hamburg-Altona, Azzeddine Brahimi, aber trotzte dem Regen und bot den Besuchern das volle Informationsprogramm. Glücklicherweise blieb es am Samstag und Sonntag überwiegend trocken und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten von dem Angebot Gebrauch machen.

Die Stimmung war durchweg positiv. Viele Menschen von Jung bis Alt erkundigten sich über den Start des Baubeginns, die Lärmschutzmaßnahmen, die vorgesehene Baustellenlogistik sowie den zukünftigen Wohnungsbau im Bereich der Neuen Mitte Altona.

Gleichermaßen positiv empfand auch Herr Brahimi, die altonale: "Auch wenn der Freitag witterungsbedingt etwas schwächer besucht war, so hatten wir an den beiden Folgetagen eine sehr gute Resonanz an unserem Infostand. Der überwiegende Teil der Besucher löcherte unsere Kolleginnen und Kollegen mit Fragen rund um das Großprojekt. Darüber hinaus haben wir gelernt, dass wir in der Kommunikation noch deutlicher herausstellen müssen, dass rund 90 % der Pendler den heutigen S-Bahnhof Hamburg-Altona auch in Zukunft weiterhin nutzen können."

Deutsche Bahn informiert auch in 2017 auf der "altonale 19" über das Projekt Bahnhof Altona

31.03.2017 – Die "altonale 19", das größte Kulturfestival Norddeutschlands, findet auch in diesem Jahr wieder statt. Etwas früher als im vergangenen Jahr ist der Veranstaltungszeitraum diesmal vom 16. Juni bis 2. Juli 2017. Wie schon im letzten Jahr wird auch die Deutsche Bahn in 2017 wieder mit einem Präsentationsstand vor Ort vertreten sein. An den Tagen 30.06.-02.07.2017 zwischen 13-18 Uhr steht Ihnen das Projektteam für Gespräche und zur Vorstellung  des aktuellen Planungsstandes zur Verfügung.

Unser Stand befindet sich im Bereich des Paul-Nevermann-Platzes. Dort stehen wir für Fragen und Anregungen zur Verfügung.   

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

Umbauarbeiten im Bahnhof Hamburg-Altona abgeschlossen

08.09.2016 - Während des im Januar 2014 begonnenen Umbaus wurde die im Jahr 1979 errichtete Zwischenebene komplett entkernt. Durch die Erneuerung von Boden, Wänden und Decken entstanden neue Verkehrswege und zusätzliche Flächen für Gastronomie, Handel und Dienstleistungen. Der gesamte Bereich wurde kundengerecht gestaltet und großzügiger strukturiert. Dadurch entstand ein hallenartiger freundlicher Bereich mit übersichtlicher Wegeführung. Kernstück des Umbaus war die Schaffung von neuen, modernen Einkaufsmöglichkeiten für die Kunden. Von den Umbauten in der ca. 5.000 Quadratmeter großen Zwischenebene entfallen 1.500 Quadratmeter auf 13 neue Verkaufsflächen mit einer Größe von bis zu 300 Quadratmetern. Darunter ist ein neues Kundenzentrum für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) mit S-Bahn Info sowie ein interessanter Branchenmix, der zum Shoppen und Verweilen einlädt. Die Kosten in Höhe von fast 13 Millionen Euro tragen die Deutsche Bahn und der Bund. Täglich nutzen rund 129.000 Reisende davon rund 117.000 S-Bahnkunden den zweitgrößten Bahnhof in Hamburg.

Bahnprojekt-Hamburg-Altona von 15. bis 17. Juli 2016 auf der "altonale 18"

07.06.2016 - Die "altonale 18" findet vom 1. bis 17. Juli 2016 statt. Das größte Kulturfestival Norddeutschlands lädt bereits zum 18. Mal alle Freunde von Kunst, Literatur, Theater, Film, Musik, Kulinarischem und Straßenfesten nach Altona ein. Mehr als 200 Veranstaltungen sind über zwei Wochen lang an ungewöhnlichen Orten zu finden.
Als krönender Abschluss wird in Altona in den letzten 3 Tagen des Festivals mit zahlreichen Bühnen, Ständen, sportlichen Aktionen und kulturellen Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefeiert. Höhepunkt der altonale ist dann das Straßenfest am letzten Wochenende mit einem musikalischen Rahmenprogramm auf 12 Bühnen und an verschiedenen kleinen Plätzen, wo über 1.000 Künstler auftreten werden.
Auch die Bahn ist dabei: Von 15. bis 17. Juli 2016 jeweils von 12 bis 18 Uhr informieren wir auf dem Paul-Nevermann-Platz über das Bahnprojekt Hamburg-Altona. Herzlich willkommen!

Einladung zur Projektvorstellung am 7. April 2016 im Rathaus Altona

16.03.2016 - Der Bahnhof Hamburg Altona ist mittlerweile über 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen von bis zu 130.000 Reisenden pro Tag. Deshalb wird der Fernbahnhof in den Norden Altonas verlegt. Der S-Bahnhof wird am bisherigen Standort bestehen bleiben. Gerne möchten wir Ihnen den Stand der Planungen aufzeigen und mit Ihnen über das Projekt in den Dialog treten!

Wann und wo?
Am Donnerstag, 7. April 2016 im Rathaus Altona, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg. 17.30 Uhr ist Veranstaltungsbeginn, 18.00 Uhr startet die Projektvorstellung, Veranstaltungsende ist 20.30 Uhr. Ihre Gesprächspartner sind Vertreter der Stadt Hamburg und der Deutschen Bahn.

Das Planfeststellungsverfahren zu diesem Projekt ist eingeleitet. In den Bezirksämtern Altona, Eimsbüttel und Wandsbek können die Unterlagen bis zum 13. April 2016 eingesehen werden. Zusätzlich finden Sie auch online auf dieser Website einen Link auf die Dokumente.
Wir versorgen Sie mit allen wichtigen Informationen: Telefon: 040-3918-2622. E-Mail: altona@deutschebahn.com. Internet: www.bahnprojekt-hamburg-altona.de

Planfeststellungsunterlagen für den neuen Bahnhof Hamburg-Altona offengelegt

14.03.2016 - Die Deutsche Bahn wird von Montag, 14. März bis Mittwoch 13. April die Unterlagen zur Planfeststellung auslegen. Die Unterlagen können in den Hamburger Bezirksämtern Altona, Eimsbüttel und Wandsbek eingesehen werden.

Bereits im November hatte die Deutsche Bahn die Unterlagen der Planfeststellung für den neuen Bahnhof Hamburg-Altona an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Hamburg übergeben. Nach Prüfung der eingereichten Pläne, Gutachten und Schriftstücke auf Vollständigkeit wurden die Unterlagen vom EBA an die zuständige Anhörungsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg übermittelt. Dieses gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren beteiligt Behörden und Bürger. Das Planfeststellungsverfahren soll bis Ende 2017 abgeschlossen werden.

Der neue Bahnhof wird sechs Fernbahngleise und zwei S-Bahngleise an vier Bahnsteigen haben. Außerdem wird ein neues Empfangsgebäude entstehen. Der gesamte Bahnhof wird barrierefrei gebaut. Gleichzeitig werden zwei Brücken erneuert sowie rund 25 Kilometer Gleise und 48 Weichen neu gebaut. Die Steuerung des Zugverkehrs erfolgt von einem neuen Elektronischen Stellwerk.

Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Hamburg-Altona ist für 2023 geplant. Am jetzigen Bahnhof Hamburg-Altona werden die S-Bahnen weiterhin verkehren. Danach sollen die Flächen des bisherigen Kopfbahnhofes komplett geräumt sein.

Mehr Infos: Zeitplan und Planfeststellung

Sie fragen - wir antworten: Die Deutsche Bahn informiert.

01.10.2015 - Für die Bahn als nachhaltiges Unternehmen sind ein partnerschaftlicher Dialog und ein vertrauensvoller Umgang mit allen Projektbeteiligten, allen am Projekt Interessierten und natürlich unseren jetzigen und zukünftigen Kunden von besonderer Bedeutung.
Der Deutschen Bahn sowie den involvierten Behörden auf kommunaler und Landesebene liegt viel daran, dass die Planungen und Maßnahmen rund um das Bauvorhaben transparent im öffentlichen Raum vorgestellt und diskutiert werden.
Deshalb informieren wir Sie umfassend - auch mit dieser Website.
Sind Fragen offen geblieben? Wir interessieren uns sehr für Ihr Anliegen! Wir versorgen Sie mit allen wichtigen Informationen: Telefon: 040-3918-2622. E-Mail: altona@deutschebahn.com. Oder >Schreiben Sie uns (Kontakt)!

Planfeststellungsverfahren für Hamburg-Altona in Vorbereitung

15.06.2015 - Der Kopfbahnhof Hamburg-Altona entspricht nicht mehr den heutigen verkehrlichen Anforderungen. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde entschieden, den Bahnhof für den Fern- und Nahverkehr an den Standort Diebsteich zu verlegen. Es entsteht ein Durchgangsbahnhof mit sechs Fernbahngleisen und zwei S-Bahngleisen. Außerdem wird ein neues barrierefreies Empfangsgebäude gebaut. Der S-Bahn-Bahnhof Hamburg-Altona bleibt erhalten.

Derzeit werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erarbeitet, am Jahresende dem Eisenbahn Bundesamt (EBA) übergeben und im ersten Quartal ausgelegt. Das Planfeststellungsverfahren beginnt Ende 2015 und soll voraussichtlich bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Dieses gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren beteiligt Behörden und Bürger. Parallel dazu sollen die Einzelheiten der Gestaltung des neuen Bahnhofs und die Entwicklung des Umfelds abgestimmt werden. Die Öffentlichkeit wird ausführlich über die Pläne informiert.

Mit der Verlagerung des Fernbahnhofs wird der zweite Entwicklungsabschnitt des städtebaulichen Projekts „Mitte Altona“ möglich. Dabei werden insgesamt rund 13 Hektar Fläche frei, die neuen Raum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit bietet.

Der neue Fernbahnhof Hamburg-Altona - so soll er werden

22.04.2015 - Der neue Fernbahnhof Hamburg-Altona Nord am Diebsteich soll sechs Fernbahngleise an drei Bahnsteigen sowie zwei S-Bahngleise an einem weiteren Bahnsteig erhalten. Alle Bahnsteige sollen mit einem Fußgängertunnel verbunden werden. Dies zeigt eine erste Schnittzeichnung, die die Deutsche Bahn veröffentlichte. Die Planungen laufen, in zweieinhalb Jahren soll der Bau beginnen.

Für den neuen Fernbahnhof  in Höhe des heutigen S-Bahnhofs Diebsteich sollen 25 Kilometer Gleise und 48 Weichen neu gebaut werden. Dazu kommen die Erneuerung von zwei Brücken sowie der Bau eines neuen Stellwerks. Die Deutsche Bahn erhofft sich von dem neuen Durchgangsbahnhof eine Verbesserung der Pünktlichkeit durch den Wegfall von Trassenkonflikten, bessere Umsteigemöglichkeiten zum Nahverkehr, kürzere Wege für Reisende im Fernverkehr sowie eine Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs.

Ende 2023 soll der neue Fernbahnhof Altona Nord fertig sein. Spätestens zwei Jahre später sollen die Flächen des bisherigen Kopfbahnhofes komplett geräumt sein. Nur der S-Bahnhof Altona bleibt an alter Stelle erhalten.

Derzeitiger S-Bahnhof Altona wird bis 2016 modernisiert

14.01.2014 - Die unterirdische Zwischenebene des Altonaer Bahnhofs wird modernisiert. Die Verteilerebene wird komplett entkernt, um sie komfortabler und übersichtlicher zu gestalten. Es entsteht ein zentraler hallenartiger Bereich mit klarer Wegeführung und 13 neuen Vermietungseinheiten.

Am 14. Januar 2014 stellte die Deutsche Bahn die bereits laufenden Modernisierungsarbeiten der Zwischenebene des Bahnhofs Hamburg-Altona vor. Die 1979 erbaute Zwischenebene wird saniert und komplett umgestaltet, um den Bahnreisenden mehr Komfort und eine bessere Orientierung zu bieten. Die Decke des Bahnhofes wird neu abgedichtet, Boden-, Wand- und Deckenflächen und die Versorgungsanlagen saniert. Mit Hilfe eines modernen, beleuchteten Wegeleitsystems können Bahnsteige und Ausgänge von Reisenden künftig schneller gefunden werden. Es entsteht ein großflächiger, hallenartiger Raum. Das Angebot an Geschäften, Gastronomie und Dienstleistungen wird durch eine Erweiterung der Vermarktungsflächen vergrößert. Die technische Infrastruktur wird an die modernen Anforderungen angepasst.