Lärm- und Umweltschutz

Grundsätzlich wird sich die Belastung der Anwohner im Bereich des alten Fernbahnhofs durch den Umzug verbessern, da nur noch der S-Bahn-Verkehr betrieben wird. Basis für die Lärmvorsorge am neuen Standort sind die gesetzlichen Bestimmungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Darin sind Regeln zur Lärmvermeidung bei Neubauten und wesentlichen Veränderungen von Verkehrswegen sowie verbindliche Grenzwerte festgeschrieben. Für ein Planfeststellungsverfahren, wie es ab Mitte des Jahres auch für die Maßnahmen in Hamburg-Altona durchgeführt werden soll, müssen schalltechnische Untersuchungen von einem unabhängigen Gutachter durchgeführt werden. Aus der Höhe der Lärmbelastung und den örtlichen Gegebenheiten werden konkrete Schallschutzmaßnahmen abgeleitet. Den rechtlichen Rahmen für die Umweltschutz-Maßnahmen im Projekt geben

die Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes und des Umwelt- Leitfadens des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) sowie weitere Gesetze und Richtlinien vor. Um sicher zu stellen, dass alle Umweltbelange berücksichtigt werden, wird zu Beginn eines Bauvorhabens eine inhaltlich gesetzlich geregelte und von unabhängigen Gutachtern erstellte Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) erstellt. Aufgabe der UVS ist es, die Auswirkungen eines geplanten Vorhabens auf Menschen, Tiere, Umwelt und Natur umfassend zu ermitteln, zu analysieren und zu bewerten. Auf Basis der Prüfungsergebnisse erarbeitet die Deutsche Bahn einen Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP), der letztendlich die Kompensationsplanung mit  konkreten Maßnahmen zum Ausgleich von Eingriffen beinhaltet.

Schallschutz

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Umweltschutz

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